Melbourne
Nu bin ich zwar wieder in good old, aber die letzten zwei Wochen müssen ja auch noch ihren Platz in meinem Blog finden!
Vom tropisch-hitzigen Cairns bin ich ins winterlich kalte Melbourne geflogen. Am Flughafen habe ich erstmal meinen persönlichen Klimaschock bekommen: Zum ersten mal seit einem halben Jahr habe ich wieder kalte Luft geatmet. Ich weiss nicht, wieviel Kilometer ich durch Melb gelaufen bin, aber es müssen viele gewesen sein, denn die Stadt muss man zu Fuß erleben. An jeder Ecke steht tolle Architektur oder andere Dinge die zu entdecken sind. Das Highlight lag aber außerhalb der Stadt: Die Great Ocean Road. Über Torquay (dem Geburtsort von Quiksilver und Rip Curl) ging's zum Bells Beach (DER Surfbeach überhaupt) und dann über die wunderschöne geschwungene Küstenstraße entlang zu den Zwölf Aposteln und London Bridge. Ich hatte wohl das schlechteste Wetter was man haben kann, aber im Hagelsturm hatten die Steinformationen ihren ganz besonderen Reiz.
Sydney
Ich habe Melb mit dem Gedanken verlassen, dass es DIE Stadt in Oz ist. Einfach wegen dem Flair und den Menschen. Aber als ich in Sydney nach einem halben Jahr wieder am Circular Quay stand wusste ich, was die Sydneysider mit 'You can't beat the harbour' meinen: Wenn die Sonne das Dach der Oper auf der rechten Seite zum glitzern bringt und links die Harbour Bridge imposant über dem Hafen steht muss man einfach vor Glück grinsen. Nach Sightseeing bin ich der Stadt enflohen und habe mich in den ruhigen und eiskalten Blue Mountains wiedergefunden. Von den Aussichten war ich etwas enttäuscht, da die Glasshouse Mountains im Hinterland der Sunshine Coast die Messlatte hoch gelegt haben. Aber für die Nase war es der Hammer: Beim Bushwalking hat man an jeder Ecke einen anderen Duft in der Nase gehabt und hat garnicht genug davon bekommen zu raten, welches Kraut da gerade wächst.
Singapore
Meinen Stopover habe ich bei Rebecca in Singapur verbracht. Nach den kalten Tagen in Victoria und New South Wales haben mich die sauheißen 35° und die erstickende Luftfeuchtigkeit erstmal umgehauen. Genauso wie das perfekte indische Essen, das zwei mal brennt... Was kann man in Singapur machen? Shoppen! So eine riesige Auswahl von gut gekühlten Malls habe ich noch nie gesehen. Das Highlight in Singapur war die Nachtsafari: Bei schummrigen Licht durch einen Zoo zu fahren und zu laufen ist mal was anderes! Am beeindruckendsten waren die riesigen Flughunde, die ein paar Zentimeter an unseren Köpfen vorbeigeflogen sind.
Nach 186 Tagen in Thailand, Australien, Fiji und Singapore kehrt nun wieder der Alltag ein. Und wer mag schon den Alltag..?

