Melbourne
Nu bin ich zwar wieder in good old, aber die letzten zwei Wochen müssen ja auch noch ihren Platz in meinem Blog finden!
Vom tropisch-hitzigen Cairns bin ich ins winterlich kalte Melbourne geflogen. Am Flughafen habe ich erstmal meinen persönlichen Klimaschock bekommen: Zum ersten mal seit einem halben Jahr habe ich wieder kalte Luft geatmet. Ich weiss nicht, wieviel Kilometer ich durch Melb gelaufen bin, aber es müssen viele gewesen sein, denn die Stadt muss man zu Fuß erleben. An jeder Ecke steht tolle Architektur oder andere Dinge die zu entdecken sind. Das Highlight lag aber außerhalb der Stadt: Die Great Ocean Road. Über Torquay (dem Geburtsort von Quiksilver und Rip Curl) ging's zum Bells Beach (DER Surfbeach überhaupt) und dann über die wunderschöne geschwungene Küstenstraße entlang zu den Zwölf Aposteln und London Bridge. Ich hatte wohl das schlechteste Wetter was man haben kann, aber im Hagelsturm hatten die Steinformationen ihren ganz besonderen Reiz.
Sydney
Ich habe Melb mit dem Gedanken verlassen, dass es DIE Stadt in Oz ist. Einfach wegen dem Flair und den Menschen. Aber als ich in Sydney nach einem halben Jahr wieder am Circular Quay stand wusste ich, was die Sydneysider mit 'You can't beat the harbour' meinen: Wenn die Sonne das Dach der Oper auf der rechten Seite zum glitzern bringt und links die Harbour Bridge imposant über dem Hafen steht muss man einfach vor Glück grinsen. Nach Sightseeing bin ich der Stadt enflohen und habe mich in den ruhigen und eiskalten Blue Mountains wiedergefunden. Von den Aussichten war ich etwas enttäuscht, da die Glasshouse Mountains im Hinterland der Sunshine Coast die Messlatte hoch gelegt haben. Aber für die Nase war es der Hammer: Beim Bushwalking hat man an jeder Ecke einen anderen Duft in der Nase gehabt und hat garnicht genug davon bekommen zu raten, welches Kraut da gerade wächst.
Singapore
Meinen Stopover habe ich bei Rebecca in Singapur verbracht. Nach den kalten Tagen in Victoria und New South Wales haben mich die sauheißen 35° und die erstickende Luftfeuchtigkeit erstmal umgehauen. Genauso wie das perfekte indische Essen, das zwei mal brennt... Was kann man in Singapur machen? Shoppen! So eine riesige Auswahl von gut gekühlten Malls habe ich noch nie gesehen. Das Highlight in Singapur war die Nachtsafari: Bei schummrigen Licht durch einen Zoo zu fahren und zu laufen ist mal was anderes! Am beeindruckendsten waren die riesigen Flughunde, die ein paar Zentimeter an unseren Köpfen vorbeigeflogen sind.
Nach 186 Tagen in Thailand, Australien, Fiji und Singapore kehrt nun wieder der Alltag ein. Und wer mag schon den Alltag..?
Samstag, 2. August 2008
Sonntag, 20. Juli 2008
Maggie & Adrenaline week
Ich bin mittlerweile schon im saukalten Melbourne, aber hier erstmal etwas ueber die letzten Wochen...
Auf Magnetic Island (Maggie) war ich leider nur zwei Tage. Leider, weil diese Insel vor Townsville mit den vielen einsamen Buchten umgeben von Granitfelsen und dem Wildlife einfach wunderschoen ist. Aber da die Insel sehr klein ist und es nicht viele Strassen gibt, haben die zwei Tage auch gereicht. Mit dem Roller bin ich alle Buchten von der Sued- bis zur Nordkuste abgefahren, und konnte zum ersten Mal in freier Natur Koalas, Wallabies und Echidnas sehen. Gegen diese Erfahrung kann jeder Zoobesuch einpacken...
Dann ging es mit dem Greyhound weiter Richtung Far North Queensland. Beim Einsteigen sagte einer der Gaeste zum Fahrer, dass er nur eben die Strasse rauf wolle. Nach 1 1/2 Stunden stieg er dann aus. Das ist Australien...
In Cairns lag meine persoenliche Adrenalinwoche vor mir. Ein Fallschirmsprung aus 14.000 ft Hoehe war der Anfang. Kurz vor erreichen der Absprunghoehe hab ich mich gefragt, was ich denn da eigentlich mache. Dann wurde die Tuer geoeffnet und der Typ zwischen dessen Beine ich geschnallt war, hat mich mehr oder weniger angenehm aus der kleinen Propellermaschine geschubst. Anders als erwartet hatte ich nur die ersten zwei bis drei Sekunden nach dem Absprung das typische Gefuehl des freien Falls. Nachdem ich meine Arme ausstreckte und damit lenken konnte, war es nur noch ein Gefuehl vom fliegen. Als nach 60 Sekunden der Fallschirm oeffnete, wurde es ploetzlich ganz ruhig. Ein totaler Kontrast zum lauten und windigen freien Fall. Und mit dem Herz auf Hochtouren flogen mir gemuetlich fuer sechs Minuten mit Blick aufs Great Barrier Reef dem Boden entgegen.
Als naechstes stand White Water Rafting auf dem Tully River auf dem Programm. Bei Fluessen gibt es sechs Gefahrenstufen und dieser ist mit vier eingestuft. Leider war die sogenannte Xtreme-Tour etwas enttaeuschend. Ich bin zwar bei einer Stromschnelle aus dem Boot gefallen, aber ansonsten ging es eher gemuetlich zu. Etwas mehr Nervenkitzel gab es dann bei einem Sprung von einem 4 1/2 Meter hohen Felsen und Stromschnellenschwimmen ohne Boot unter dem Hintern. Aber was meine Enttaeuschung wieder gut gemacht hat, war der traumhafte Blick nach links und rechts, denn bei den fuenf Stunden auf dem Tully River waren wir die ganze Zeit von einem grandiosen Regenwald umgeben.
Das Highlight stand am letzten Tag an: Tauchen am Great Barrier Reef. Mit TUSA T5, einem Tauchkatamaran, gings zum Outer Reef. Die Divesites hiessen Magic Wall am Saxon Reef und Fish Bowl am Hastings Reef. Jetzt weiss ich, warum das Great Barrier Reef ein Weltwunder ist, denn ich habe noch nie so schoene Tauchgaenge gehabt. Unter anderem durfte ich Lionfish, Nudibranchs, Cods, Stingrays und vieles mehr sehen. Geil!
Zwischen den Tagestrips haben ich mit meinen Kumpels von der Sunny Coast Fred und Heinzi und Liz aus Fiji einen Roadtrip zum Cape Tribulation gemacht. Nach dem Bad im einskalten Mosman Gorge sind wir an einem Anhalter vorbeigefahren und Fred hatte ein inneres Gefuehl. Also umgedreht und ihn mitgenommen, was im nachhinein eine echt gute Entscheidung war. Er stellte sich als Gum aus Nimbin vor. Nimbin ist die Hippie Metropole Australiens und Gum ist ein Vorzeige-Hippie. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Gum jede Menge Ahnung von allen moeglichen Pflanzen hatte und schon sassen wir im Campervan und nagten an Zuckerrohren rum, die er am Strassenrand fuer uns gerupft hatte. Auf halber Strecke erzaehlte er uns dann, er habe eine kleine Huette am Cape Trib und wir koennen gerne mit ihm dort abhaengen. Als wir den Krokodilverseuchten Daintree River ueberquerten und Gums Grundstueck erreichten, war von einer Huette nichts zu sehen. Kein Wunder, denn wir waren mittem im Regenwald. Ohne jeglichen Wege haben wir uns dann durch den Busch geschlagen und ploetzlich tauchte vor uns eine zweistoeckige Holzbude ohne Waende, Strom und fliessend Wasser auf. Wie gesagt: Mitten im Regenwald! Am Lagerfeuer bei Chili und Suesskartoffeln wurde dann ueber Gott und die Welt gesprochen, mit einem sehr zutraulichen Bandicoot gespielt und Gums Naturmedizin wie Bugspray und Musclebalm ausprobiert...
Auf Magnetic Island (Maggie) war ich leider nur zwei Tage. Leider, weil diese Insel vor Townsville mit den vielen einsamen Buchten umgeben von Granitfelsen und dem Wildlife einfach wunderschoen ist. Aber da die Insel sehr klein ist und es nicht viele Strassen gibt, haben die zwei Tage auch gereicht. Mit dem Roller bin ich alle Buchten von der Sued- bis zur Nordkuste abgefahren, und konnte zum ersten Mal in freier Natur Koalas, Wallabies und Echidnas sehen. Gegen diese Erfahrung kann jeder Zoobesuch einpacken...
Dann ging es mit dem Greyhound weiter Richtung Far North Queensland. Beim Einsteigen sagte einer der Gaeste zum Fahrer, dass er nur eben die Strasse rauf wolle. Nach 1 1/2 Stunden stieg er dann aus. Das ist Australien...
In Cairns lag meine persoenliche Adrenalinwoche vor mir. Ein Fallschirmsprung aus 14.000 ft Hoehe war der Anfang. Kurz vor erreichen der Absprunghoehe hab ich mich gefragt, was ich denn da eigentlich mache. Dann wurde die Tuer geoeffnet und der Typ zwischen dessen Beine ich geschnallt war, hat mich mehr oder weniger angenehm aus der kleinen Propellermaschine geschubst. Anders als erwartet hatte ich nur die ersten zwei bis drei Sekunden nach dem Absprung das typische Gefuehl des freien Falls. Nachdem ich meine Arme ausstreckte und damit lenken konnte, war es nur noch ein Gefuehl vom fliegen. Als nach 60 Sekunden der Fallschirm oeffnete, wurde es ploetzlich ganz ruhig. Ein totaler Kontrast zum lauten und windigen freien Fall. Und mit dem Herz auf Hochtouren flogen mir gemuetlich fuer sechs Minuten mit Blick aufs Great Barrier Reef dem Boden entgegen.
Als naechstes stand White Water Rafting auf dem Tully River auf dem Programm. Bei Fluessen gibt es sechs Gefahrenstufen und dieser ist mit vier eingestuft. Leider war die sogenannte Xtreme-Tour etwas enttaeuschend. Ich bin zwar bei einer Stromschnelle aus dem Boot gefallen, aber ansonsten ging es eher gemuetlich zu. Etwas mehr Nervenkitzel gab es dann bei einem Sprung von einem 4 1/2 Meter hohen Felsen und Stromschnellenschwimmen ohne Boot unter dem Hintern. Aber was meine Enttaeuschung wieder gut gemacht hat, war der traumhafte Blick nach links und rechts, denn bei den fuenf Stunden auf dem Tully River waren wir die ganze Zeit von einem grandiosen Regenwald umgeben.
Das Highlight stand am letzten Tag an: Tauchen am Great Barrier Reef. Mit TUSA T5, einem Tauchkatamaran, gings zum Outer Reef. Die Divesites hiessen Magic Wall am Saxon Reef und Fish Bowl am Hastings Reef. Jetzt weiss ich, warum das Great Barrier Reef ein Weltwunder ist, denn ich habe noch nie so schoene Tauchgaenge gehabt. Unter anderem durfte ich Lionfish, Nudibranchs, Cods, Stingrays und vieles mehr sehen. Geil!
Zwischen den Tagestrips haben ich mit meinen Kumpels von der Sunny Coast Fred und Heinzi und Liz aus Fiji einen Roadtrip zum Cape Tribulation gemacht. Nach dem Bad im einskalten Mosman Gorge sind wir an einem Anhalter vorbeigefahren und Fred hatte ein inneres Gefuehl. Also umgedreht und ihn mitgenommen, was im nachhinein eine echt gute Entscheidung war. Er stellte sich als Gum aus Nimbin vor. Nimbin ist die Hippie Metropole Australiens und Gum ist ein Vorzeige-Hippie. Es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass Gum jede Menge Ahnung von allen moeglichen Pflanzen hatte und schon sassen wir im Campervan und nagten an Zuckerrohren rum, die er am Strassenrand fuer uns gerupft hatte. Auf halber Strecke erzaehlte er uns dann, er habe eine kleine Huette am Cape Trib und wir koennen gerne mit ihm dort abhaengen. Als wir den Krokodilverseuchten Daintree River ueberquerten und Gums Grundstueck erreichten, war von einer Huette nichts zu sehen. Kein Wunder, denn wir waren mittem im Regenwald. Ohne jeglichen Wege haben wir uns dann durch den Busch geschlagen und ploetzlich tauchte vor uns eine zweistoeckige Holzbude ohne Waende, Strom und fliessend Wasser auf. Wie gesagt: Mitten im Regenwald! Am Lagerfeuer bei Chili und Suesskartoffeln wurde dann ueber Gott und die Welt gesprochen, mit einem sehr zutraulichen Bandicoot gespielt und Gums Naturmedizin wie Bugspray und Musclebalm ausprobiert...
Donnerstag, 10. Juli 2008
Whitsundays ahoy!
Im heissen tropischen North Queensland angekommen habe ich nicht viel Zeit verstreichen lassen und mich auf die Suche nach einem Segeltoern begeben. Da ich in Fiji genug faul in der Sonne gelegen habe, wollte ich diesmal aktiv werden. Deswegen fiel die Wahl auf die Matador. Die Matador ist mit 24.9m die laengste jemals gebaute Maxi Yacht der Welt. eine Maxi Yacht ist eine klasse von Segel-Racing Yachten, und das haben wir auch direkt gemerkt: Trotz lauem Wind lag die Matador auf 45° Schraegseite, sodass wir uns alle an der oberen Reling festhalten mussten, und die gegenueberliegende teilweise schon unterhalb der Wasseroberflaeche lag.
Die Segeltour ging quer durch die Whitsunday Islands mit Stopps am atemberaubenden (Wirklich! Atemberaubend...) Whitehaven Beach auf Whitsunday Island und vielen kleinen Buchten, wie der Blue Pearl Bay, zum Tauchen und Schnorcheln.
Das Beste an den drei Tagen im Great Barrier Reef war das Segeln an sich. Da es sich um ein ehemaliges Regattaboot handelt, das schon viele Preise gewinnen konnte, war es ausgelegt von 22 Seglern durch die Waesser bewegt zu werden. Also war Mithilfe angesagt! Und was es heisst zu viert ein 400kg Segel zu hissen habe ich total unterschaetzt... Mit schlaffen Armen hat darum das super Essen an Board noch einmal besser geschmeckt. Ich habe jedenfalls mehr Lust aufs Segeln bekommen! Fuer den Anfang muss es ja dann auch nicht wieder eine 20 Mio. $ Yacht sein.
Die Segeltour ging quer durch die Whitsunday Islands mit Stopps am atemberaubenden (Wirklich! Atemberaubend...) Whitehaven Beach auf Whitsunday Island und vielen kleinen Buchten, wie der Blue Pearl Bay, zum Tauchen und Schnorcheln.
Das Beste an den drei Tagen im Great Barrier Reef war das Segeln an sich. Da es sich um ein ehemaliges Regattaboot handelt, das schon viele Preise gewinnen konnte, war es ausgelegt von 22 Seglern durch die Waesser bewegt zu werden. Also war Mithilfe angesagt! Und was es heisst zu viert ein 400kg Segel zu hissen habe ich total unterschaetzt... Mit schlaffen Armen hat darum das super Essen an Board noch einmal besser geschmeckt. Ich habe jedenfalls mehr Lust aufs Segeln bekommen! Fuer den Anfang muss es ja dann auch nicht wieder eine 20 Mio. $ Yacht sein.
Dienstag, 8. Juli 2008
Bula Bula!
Bula begegnet einem ueberall in Fiji: Schon von weitem wird man von den Einheimischen mit diesem Wort schreiend begruesst. So hatte ich schon kurz nach meiner Ankunft in Nadi einen super Eindruck von den Insulanern mit ihren offenen und freundlichen Art.
Die erste Nacht habe ich dort im Smugglers Cove, einem tollen Resort in Nadi Bay verbracht. Dort habe ich ueberraschend festgestellt, dass ich wohl der einzige Deutsche im ganzen Resort bin. Umgeben von Briten. Und - im Gegensatz zur Australischen Ostkueste - endlich mal einer Minderheit anzugehoeren war mal eine willkommene Abwechslung!
Am naechsten Tag habe ich nach zuviel englischen Trinkspielen mit dem Inselhopping begonnen. Mit dem Yasawa Flyer bin ich nach gut 5 Stunden zum noerdlichsten Ende der Yasawa-Inselgruppe gelangt und auf der Insel Nanuya Lailai von Bord gegangen. Im Gold Coast Resort war ich mit zwei Englaenderinnen der einzige Gast, sodass ich aufgrund der abendlichen Langeweile die meiste Zeit im Nachbarresort verbracht habe. Aber tagsueber konnte ich die nicht-professionelle Atmosphaere meiner Absteige geniessen. Es war wie bei einer kleinen Familie zu wohnen. Und beim Abendessen mit der Familie war ich von den Zutaten, von denen ich die wenigstens schon einmal gegessen habe, voellig von den Socken. Das Dinner hatte ich mir aber auch gut verdient, denn ein paar Stundenn vorher habe ich mich durch den Dschungel geschlagen um zur Blue Lagoon zum schnorcheln zu gelangen.
Meine naechste Insel hiess Tavewa und das dortige Coral View Resort war viel professioneller organisiert. Deswegen war das Essen leider auch westlicher. Die anschliessende Partystimmung passte nicht ganz ins Bild der abgeschiedenen Suedseeinseln, daher habe ich mir lieber mit ein paar Leuten den Sternenhimmel bei einigen Fiji Bitter am Strand angeschaut. Und der Sternenhimmel in Fiji ist es wert, stundenlang beobachtet zu werden. Zumal man dort andere Sterne sieht als in Europa...
Die dritte besuchte Insel, Matacawalevu, war das, was ich mir erhofft hatte. Eine einsame Bucht, ein weltklasse Riff direkt vor der Haustuere und eine nicht zu westliche Unterkunft. Nach einem Kava-Abend (ein Matschwasser, das die Zunge betaeubt) ging es am naechsten Morgen mit einem Fischermann aus dem Nachbardorf mit seinem kleinen Boot raus aufs Meer zum Fischen. Ohne jeglichen Erfolg, aber trotzdem mit viel Spass wurden wir zum Lunch auf einer kleinen Nachbarinsel zu gegrilltem Fisch empfangen. Und wenn ich schon Fisch esse, dann muss das ein Wahnsinnsfisch gewesen sein...
Auf Waya habe ich zwei Tage verbracht. Die Insel ist bei Ebbe ueber eine Sandbank mit Waya Lailai verbunden. Beim Hiking habe ich auf dieser Insel drei Schulkinder auf dem Heimweg getroffen, die mir unbedingt ihr Village zeigen wollten. In ihrem Dorf wurde ich dann den Eltern und dem Pastor vorgestellt und von jeder Ecke mit Bula begruesst. Ich konnte es einigen Einwohnern nicht abschlagen ein Foto zu machen. Jetzt habe ich deren Adresse und soll ihnen ein Bild fuer ihr Wohnzimmer schicken...
Meinen letzten Stopp habe ich auf Nanuya Balavu oder auch Manta Ray Island eingelegt. Die Inselherberge grenzte schon an Luxus. Soviel gutes Essen, eine Wardance Show, ein Marine Park direkt vor dem Strand und vieles andere waren ein gelungener Abschied fuer mein Inselhopping. Und das obwohl ich nicht wie erhofft beim Tauschen und Schnorcheln Mantarochen gesehen habe...
Das lustige am Inselhopping sind die vielen Backpacker aus der ganzen Welt, die man immermal wieder auf einer anderen Insel oder auf dem Yasawa Flyer wiedertrifft. Man tauscht aus auf welcher Insel man war, wen man sonst getroffen hat und erhaelt am Ende einen Stapel Facebook-Adressen.
Nach dem Inselhopping wollte ich ueber Suva, der Hauptstadt, nach Ovalau mit der historischen Hauptstadt Levuka uebersetzen. Da ich aber die einzige sonntaegliche Faehre verpasst habe, lief mir die Zeit davon und ich habe stattdessen noch einen weiteren Tag in Suva verbracht. Mit Markus, Heinzi und Liz habe ich die Stadt zu Fuss erkundet und mich kulinarisch verwohnt (die Haelfte der Bevoelkerung hat einen indischen Hintergrund). Am Finalspieltag haben wir im Holiday Inn eine seltene Moeglichkeit gefunden, uns die Schmach von Wien anzuschauen...
Eine tolle Zeit in einem tollen Land ging vorbei. Es gab noch so viel mehr zu sehen, aber in Australien erwarten mich weitere Abenteuer.
Fotos aus dem Paradies folgen spaeter...
Die erste Nacht habe ich dort im Smugglers Cove, einem tollen Resort in Nadi Bay verbracht. Dort habe ich ueberraschend festgestellt, dass ich wohl der einzige Deutsche im ganzen Resort bin. Umgeben von Briten. Und - im Gegensatz zur Australischen Ostkueste - endlich mal einer Minderheit anzugehoeren war mal eine willkommene Abwechslung!
Am naechsten Tag habe ich nach zuviel englischen Trinkspielen mit dem Inselhopping begonnen. Mit dem Yasawa Flyer bin ich nach gut 5 Stunden zum noerdlichsten Ende der Yasawa-Inselgruppe gelangt und auf der Insel Nanuya Lailai von Bord gegangen. Im Gold Coast Resort war ich mit zwei Englaenderinnen der einzige Gast, sodass ich aufgrund der abendlichen Langeweile die meiste Zeit im Nachbarresort verbracht habe. Aber tagsueber konnte ich die nicht-professionelle Atmosphaere meiner Absteige geniessen. Es war wie bei einer kleinen Familie zu wohnen. Und beim Abendessen mit der Familie war ich von den Zutaten, von denen ich die wenigstens schon einmal gegessen habe, voellig von den Socken. Das Dinner hatte ich mir aber auch gut verdient, denn ein paar Stundenn vorher habe ich mich durch den Dschungel geschlagen um zur Blue Lagoon zum schnorcheln zu gelangen.
Meine naechste Insel hiess Tavewa und das dortige Coral View Resort war viel professioneller organisiert. Deswegen war das Essen leider auch westlicher. Die anschliessende Partystimmung passte nicht ganz ins Bild der abgeschiedenen Suedseeinseln, daher habe ich mir lieber mit ein paar Leuten den Sternenhimmel bei einigen Fiji Bitter am Strand angeschaut. Und der Sternenhimmel in Fiji ist es wert, stundenlang beobachtet zu werden. Zumal man dort andere Sterne sieht als in Europa...
Die dritte besuchte Insel, Matacawalevu, war das, was ich mir erhofft hatte. Eine einsame Bucht, ein weltklasse Riff direkt vor der Haustuere und eine nicht zu westliche Unterkunft. Nach einem Kava-Abend (ein Matschwasser, das die Zunge betaeubt) ging es am naechsten Morgen mit einem Fischermann aus dem Nachbardorf mit seinem kleinen Boot raus aufs Meer zum Fischen. Ohne jeglichen Erfolg, aber trotzdem mit viel Spass wurden wir zum Lunch auf einer kleinen Nachbarinsel zu gegrilltem Fisch empfangen. Und wenn ich schon Fisch esse, dann muss das ein Wahnsinnsfisch gewesen sein...
Auf Waya habe ich zwei Tage verbracht. Die Insel ist bei Ebbe ueber eine Sandbank mit Waya Lailai verbunden. Beim Hiking habe ich auf dieser Insel drei Schulkinder auf dem Heimweg getroffen, die mir unbedingt ihr Village zeigen wollten. In ihrem Dorf wurde ich dann den Eltern und dem Pastor vorgestellt und von jeder Ecke mit Bula begruesst. Ich konnte es einigen Einwohnern nicht abschlagen ein Foto zu machen. Jetzt habe ich deren Adresse und soll ihnen ein Bild fuer ihr Wohnzimmer schicken...
Meinen letzten Stopp habe ich auf Nanuya Balavu oder auch Manta Ray Island eingelegt. Die Inselherberge grenzte schon an Luxus. Soviel gutes Essen, eine Wardance Show, ein Marine Park direkt vor dem Strand und vieles andere waren ein gelungener Abschied fuer mein Inselhopping. Und das obwohl ich nicht wie erhofft beim Tauschen und Schnorcheln Mantarochen gesehen habe...
Das lustige am Inselhopping sind die vielen Backpacker aus der ganzen Welt, die man immermal wieder auf einer anderen Insel oder auf dem Yasawa Flyer wiedertrifft. Man tauscht aus auf welcher Insel man war, wen man sonst getroffen hat und erhaelt am Ende einen Stapel Facebook-Adressen.
Nach dem Inselhopping wollte ich ueber Suva, der Hauptstadt, nach Ovalau mit der historischen Hauptstadt Levuka uebersetzen. Da ich aber die einzige sonntaegliche Faehre verpasst habe, lief mir die Zeit davon und ich habe stattdessen noch einen weiteren Tag in Suva verbracht. Mit Markus, Heinzi und Liz habe ich die Stadt zu Fuss erkundet und mich kulinarisch verwohnt (die Haelfte der Bevoelkerung hat einen indischen Hintergrund). Am Finalspieltag haben wir im Holiday Inn eine seltene Moeglichkeit gefunden, uns die Schmach von Wien anzuschauen...
Eine tolle Zeit in einem tollen Land ging vorbei. Es gab noch so viel mehr zu sehen, aber in Australien erwarten mich weitere Abenteuer.
Fotos aus dem Paradies folgen spaeter...
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