Donnerstag, 14. Februar 2008

This is Sydney, mate!

Von den Verständigungsproblemen in Thailand ging’s direkt über zu den Verständigungsproblemen in Australien. Der Aussie-Slang ist schon mehr als lustig und schwer verständlich. Wenn ich mich daran gewöhne, wird mich bald keiner mehr mit „normalen“ Englisch verstehen können. Das Gute: Man wird quasi dazu gezwungen mit den Australiern zu reden, denn jeder will wissen wo man herkommt, was man vorhat oder was auch immer. Ein Kulturschock zwischen Bangkok und Sydney war die vorhandene Ordnung und Sauberkeit der Hauptstädte. Auf einmal kann man wieder tief einatmen und wenn es 4 Straßenspuren gibt, wird auch nur auf 4 Spuren gefahren.




Der Thailand Urlaub sollte mich ja eigentlich für Australien vorbräunen, aber erst am 3. Tag hat sich die Sonne mal blicken lassen. Dann aber direkt mit voller Wucht, sodass Bondi Beach, wo ich gewohnt habe, vom menschenleeren Vorort zum überfüllten Surfer-Hotspot wurde. Leider konnte ich durch den Regen und die Suche nach einem Auto nicht soviel von Sydney sehen, wie ich mir eigentlich vorgenommen hatte, aber zum Glück komme ich ja mindestens noch ein zweites Mal im Juli hier hin. Es blieb trotzdem genug Zeit für die touristischen Must-see-Places wie George Street, Kings Cross, Harbour, Harbour Bridge und Opera, wo ich mich auch fleißig von Asiaten hab fotografieren lassen.



Ein Highlight war die Fahrt mit der Ferry vom Circular Quay nach Manly, wo ich meine erste Bekanntschaft mit den australischen Quallen, Spinnen und Echsen gemacht habe. Da wird aber bestimmt noch viel mehr und viel gefährlicheres kommen.







Ich muss auf jeden Fall mehr von Sydney sehen, denn die Stadt gefällt mir richtig gut und es lohnt sich, weitere Eindrücke zu sammeln. Trotzdem bin ich froh erstmal wieder zu reisen, denn die 4 ½ Tage in der Hauptstadt taten dem Geldbeutel richtig weh.



Ein paar Dinge über die Australier lernt man sehr schnell:
Lektion 1: Dir wird überall geholfen, auch wenn du nicht nach Hilfe fragst!
Lektion 2: Die Australier sind dem Alkohol nicht gerade abgeneigt. Irgendwie eine Mischung aus Amerikanern und Europäern: Zwar hemmungslos und laut aber immer noch mit einem Funken Stil.
Lektion 3: No worries! Wir Deutschen machen uns anscheinend zuviel Gedanken über alles, obwohl es hier auch ohne funktioniert!